Bildung und Kunst für Frieden, Menschenrechte und Demokratie

Wir sind davon überzeugt, dass eine friedfertige, gerechte und demokratische Gesellschaft notwendig und möglich ist. Sie muss erträumt, gedacht, gestaltet, erarbeitet, auch erstritten und verteidigt werden. Dazu braucht es engagierte Menschen, die diese Ziele in ihren Haltungen teilen und in ihren Handlungen verfolgen. Offene Begegnungen und gemeinsames Lernen sind unverzichtbar, um eine solche Gemeinschaft zu gestalten.

Unsere Gruppe hat seit der Mitte der 1990er Jahre historisch-politische Bildungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen als einen ihrer Schwerpunkte entwickelt. In vielfältigen Projekten konnten Inhalte und Methoden einer generationsübergreifenden Auseinandersetzung mit geschichtlichem Erinnern und gesellschaftlichem Engagement erprobt werden.

Dabei haben wir immer wieder erlebt, wie künstlerische Ausdrucksformen Grenzen überwinden, Begegnung ermöglichen, Reflexion und Erkenntnis fördern – und nicht zuletzt Freude machen. Wir nutzen regelmäßig Bewegung, Theater, Musik und bildende Kunst, Literatur und Film in unseren Projekten – oft in Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern. Zudem haben wir regelmäßig an Kunstproduktionen als inhaltlich Mitgestaltende und Akteure mitgewirkt.

Impressionen aus unseren Projekten

Jugendliche aus Sarajevo, Budapest und Dresden diskutieren, gestalten und erleben Friedenskultur

Multimediales Musiktheaterprojekt zu Gewinnern und Verlierern in der Geschichte von Andrea Molino. Wir unterstützten und wirkten als Darsteller mit.

Studienreise: Workshops und Exkursionen zu geschichtspolitischen Entwicklungen in Polen und Europa

Eine Untersuchung von Volker Lösch und Stefan Schnabel zu Zustand und Genesis des Dresdner Erinnerns. Matthias Neutzner wirkte an Recherche und Konzeption mit.

Wir transformierten eine Woche lang ein Kaufhausfoyer zum Ort von Begegnung, Diskussion und Reflexion: GROSSE AUSWAHL: Was aus unserer Vergangenheit wollen wir für die Zukunft einpacken?

Videoprojekt mit Schüler:innen des Gymnasiums Dresden-Bühlau zur politischen Nutzung von Vergangenheit. Förderpreis im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Theaterworkshop mit Dresdner Schülerinnen und älteren Menschen aus Großbritannien: Memory for Peace. Erinnern an und für Frieden

Ein Dokumentarfilm der Europäischen Kulturhauptstadt Donostia/San Sebastian: Dresden als Flucht-Ort. Wir betreuten die Produktion und wirkten im Film mit.

Eine Tanztheaterproduktion von Constanza Macras / Gorki Park: Wie entsteht Vergangenheit? Nora Lang aus unserer Gruppe wirkte in der Vorbereitung und im begleitenden Videoprojekt mit.

Schüler:innen lassen einen nach Kriegszerstörung verschwundenen Platz wieder entstehen. Für einen Tag wird er zum begehbaren Erinnerungsraum für Ältere und Jüngere.

Junge und Ältere aus drei europäischen Städten erzählten den Illustratoren Ioannis Texis und Stavros Kioutsioukis (Thessaloniki) von ihren Friedenshelden. Daraus entstanden eine Performance und eine Postkarttenserie.

Eine Lesereihe In der Dresden-Lounge der Zentralbibliothek: Jeweils ein literarisches Werk gibt den Anstoß, über die historischen Fundamente und die Perspektiven unserer Stadt zu diskutieren.

Intergenerationeller Workshop im Dresdner Brecht-Gymnasium: Eines der Formate im Rahmen unseres Engagement im VNG-„Verbundnetz der Wärme“

Ein Videoperformance der Puppenspielerin Marie Brettschneider aus unserer Gruppe: Kontrastierende Biografien und Erlebnisse zeigen die Komplexität der Vergangenheit auf.

Schüler:innen aus der baskischen Stadt Durango und aus Dresden suchen nach Schnittpunkten und Vorbilder in den Lebensgeschichten ihrer Familien.

Werkstatttag im Dresdner Bertolt-Brecht-Gymnasium: Schüler:innen hinterfragen das Dresdner Gedenken mit Workshops und Performance

Intergenerationelle Werkstatt mit dem Theaterpädagogen Dirk Strobel: Erinnerungen an Frieden und Gewalt in meinem Leben

Mit Schüler:innenen französischer Schulen erkunden wir auf dem  Heidefriedhof und im Panometer Dresden unterschiedliche Darstellungen von Vergangenheit.

Kunst im Dialog mit Vergangenheit und Gegenwart: Tanz, Theater, Video, Poetry Slam, Installation, Diskussion mit Akteur:innen aus mehreren europäischen Ländern

Mehrtägige Exkursion mit Dresdner Schülerinnen nach Zgorzelec, Krzyżowa und Wrocław: Auf den Spuren von Olivier Messiaen und des Kreisauer Kreises

Unsere Bürgerbegegnung im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden bot einen Tag voller Gespräche und Kunst. Zu Gast war auch die Bürgerbühne.

Der New Yorker Fotograf Paule Saviano portratiert Überlebende von Luftangriffen in aller Welt. Wir unterstützen das Projekt seit Längerem über unser internationales Netzwerk.